Verlängerung U4: Weitere Erkundungen von Grundwasser und Baugrund

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Ab Montag, 5. Oktober, führt ein Bohrunternehmen im Auftrag der Stadtbahn Entwicklung und Verkehrsinfrastrukturprojekte Frankfurt GmbH (SBEV) Erkundungsbohrungen in Ginnheim durch. Die Arbeiten stehen in Zusammenhang mit dem Projekt „Verlängerung U4 – Bockenheimer Warte nach Ginnheim“ und finden im Bereich des nördlichen Trassenkorridors in Ginnheim statt.

Die Fachfirma führt bis voraussichtlich Ende März 2027 die Bohrungen mit einer Tiefe von bis zu 30 Metern aus, um wesentliche Informationen für die weiteren Planungen zutage zu fördern. Die dabei gewonnenen Daten über die Bodenbeschaffenheit und die Grundwasserströmungen sind essenziell und dienen als ergänzende Grundlage für die laufende Vorplanung. Alle Bohrungen werden zu Grundwassermessstellen ausgebaut. Die Messstellen werden anschließend Teil des bereits erstellten und seit 2022 laufenden Grundwassermodells und -monitorings.

Unabhängig von der Nutzung durch das Projekt „Verlängerung U4“ sollen diese Messstellen anschließend dauerhaft von der Stadt Frankfurt zur Erfassung von Grundwasserdaten genutzt werden.

Wo wird gearbeitet und wie lange dauern die Arbeiten?

Die Bohrungen finden in Ginnheim auf öffentlichen Flächen statt. Hierfür können Gehwege und Parkplätze temporär gesperrt werden; Fahrspuren von öffentlichen Straßen werden kurzzeitig für die Baustelleneinrichtung eingeschränkt. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert. Die Bohrungen finden im Umfeld der Rosa-Luxemburg-Straße und in den Bereich der Kreuzung Hügelstraße/Ginnheimer Hohl sowie in der Klaus-Groth-Straße und der Platenstraße statt.

Die Arbeiten beginnen ab Montag, 5. Oktober, in der Klaus-Groth-Straße und werden dort voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein. Die weiteren Bohrungen im Umfeld dauern voraussichtlich bis Ende März 2027 an.

Wo steht das Projekt „Verlängerung U4“?

Die Stadtverordnetenversammlung hat Ende Februar 2025 (§ 5776, M 16) die in der Machbarkeitsstudie (= Grundlagenermittlung) ermittelte Vorzugsvariante 3i beschlossen. Mit diesem Beschluss haben die Stadtverordneten die SBEV beauftragt, in die tiefere Planung einzusteigen. Auch in der Vorplanung arbeitet die SBEV mit den seit der Machbarkeitsstudie eingebundenen städtischen Fachinstanzen sowie Expertinnen und Experten zusammen.

Im Rahmen der Vorplanung für das Projekt „Verlängerung U4“ hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main einen Sachstandsbericht eingebracht. Der Magistratsbericht ist im Parlamentsinformationssystem (Parlis) der Stadt unter Stadtbahnstrecke D, Teilabschnitt II, Verlängerung U4  öffentlich verfügbar und kann dort heruntergeladen werden.

Was ist das Ziel der Projektphase „Vorplanung“?

Ziel der Projektphase „Vorplanung“ ist es, die innerhalb des beschlossenen Trassenkorridors der Vorzugsvariante 3i machbaren Varianten vollumfänglich zu bewerten und für die Stadtverordnetenversammlung eine Entscheidungsgrundlage für eine Variante vorzubereiten. Wie die Machbarkeitsstudie, werden auch die Vorplanung sowie die darin empfohlenen Varianten für die U4-Verlängerung den politischen Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einer fundierten Entscheidungsgrundlage können die Stadtverordneten als gewählte Interessensvertreterinnen und Interessensvertretern der Menschen in Frankfurt am Main entscheiden, welche Variante weiter beplant werden soll. 

Wo gibt es weitere Informationen?

Auf der Projektwebsite werden alle wesentlichen Informationen und ein FAQ rund um das Projekt geteilt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen und Anliegen über ein Projekttelefon unter 0151/64152907  und per E-Mail an verlaengerungu4@sbev-frankfurt.de  direkt an das Projekt-Team wenden.

Kontakt für die Medien Anna Holthaus und Franziska Roth, SBEV – Stadtbahn Entwicklung und Verkehrsinfrastrukturprojekte Frankfurt GmbH, Telefon 069/213-29850 , E-Mail info@sbev-frankfurt.de