Vom Studierendenhaus zum Offenen Haus der Kulturen: „Letter of Intent“ zum weiteren Vorgehen unterzeichnet

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Der Magistrat der Stadt Frankfurt, die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding, die Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Verein „Offenes Haus der Kulturen“ und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität haben einen „Letter of Intent“ (LOI) unterzeichnet, der die weiteren Schritte zur Nutzung des Studierendenhauses auf dem Uni-Campus Bockenheim für ein Offenes Haus der Kulturen ermöglicht.

Studierendenhaus soll an Stadt Frankfurt übergehen

Das Land Hessen – als Träger der Universität – und die ABG Frankfurt Holding hatten bereits 2011 in einem Kaufvertrag vereinbart, dass die Grundstücke und Gebäude auf dem Campus an die ABG übergeben werden, sobald die Universität sie im Zuge ihres Umzugs auf den Campus Westend verlassen hat. Im Falle des Studierendenhauses soll diese Übergabe allerdings schon vorher passieren, um die Nachnutzung als „Offenes Haus der Kulturen“ schon heute vorzubereiten und teilweise bereits zu realisieren. Die Eigentumsübertragung auf die Stadt soll zeitnah erfolgen. [Bild: Studieren den unterzeichneten „Letter of Intent“ (v.l.): Alessio Dale und Pia Troßbach vom AStA, Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff, Frank Junker, ABG-Geschäftsführer, Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Uni, Bianca Riemann, Vorstand des Vereins Offenes Haus der Kulturen, Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, und Axel Klaudius, Vorstand des Vereins Offenes Haus der Kulturen, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes ] Ort der Begegnung und kulturellen Vielfalt soll entstehen

Die Stadt Frankfurt möchte das Studierendenhaus erhalten und für kulturelle Zwecke genutzt sehen. Der Verein „Offenes Haus der Kulturen“ arbeitet schon seit über zehn Jahren an der Weiternutzung des Hauses und wird durch das städtische Kulturamt beraten und finanziell gefördert. Ziel ist es, einen Ort der Begegnung, der kulturellen Vielfalt und der kritischen Auseinandersetzung mit Gesellschaft zu schaffen.

Dem AStA wird die Stadt die Räume zur Verwaltung zur Verfügung stellen, die auch aktuell vom AStA und der Studierendenschaft genutzt werden, solange bis ein neues Studierendenhaus auf dem Campus Westend fertiggestellt und bezogen ist. Die dabei entstehenden Betriebs- und Nebenkosten sollen durch die Goethe-Universität getragen werden. Langfristig will die Stadt Frankfurt das gesamte Gebäude an den Verein „Offenes Haus der Kulturen“ zu einem vergünstigten Mietzins und einem angemessenen Beitrag zu den Betriebskosten vermieten, der eine gemeinwohlorientierte, nicht profit-orientierte Nutzung des Gebäudes ermöglicht und mit der ursprünglichen Idee – dem Stiftungszweck des Studierendenhauses – einhergeht. Die Verwaltung des Gebäudes soll soweit wie möglich der Verein übernehmen, der mit den weiteren Nutzerinnen und Nutzern Untermietverträge abschließen soll. Auch zukünftig sollen die „Uni-Kita“ und studentisches Wohnen Platz im Gebäude finden.

Instandsetzung übernimmt ABG im Auftrag der Stadt

Das Gebäude weist derzeit einen erheblichen Instandhaltungsstau insbesondere in den technischen Gewerken auf. Der LOI sieht vor, dass die Stadt Frankfurt, die ABG sowie die Nutzerinnen und Nutzer gemeinsam die Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen planen, die von der ABG auf Kosten der Stadt durchgeführt werden. Ein entsprechender erster Arbeitstermin unter den beteiligten Akteurinnen und Akteuren wird derzeit abgestimmt.

Die Übergabe von Grundstück und Gebäude durch das Land Hessen an die ABG ist nach derzeitiger Planung für das Jahr 2028 vorgesehen.

Fotos von der Übergabe des LOI finden sich unter ebox21 . Zitate der Beteiligten sind als PDF-Dokument beigefügt.

Download Zitate der Beteiligten 

Foto Studieren den unterzeichneten „Letter of Intent“ (v.l.): Alessio Dale und Pia Troßbach vom AStA, Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff, Frank Junker, ABG-Geschäftsführer, Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Uni, Bianca Riemann, Vorstand des Vereins Offenes Haus der Kulturen, Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, und Axel Klaudius, Vorstand des Vereins Offenes Haus der Kulturen, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes 

Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232 , E-Mail hanna.immich@stadt-frankfurt.de 

Sebastian Tokarz, Pressesprecher, Dezernat Planen und Wohnen, Telefon 069/212-71055 , E-Mail sebastian.tokarz@stadt-frankfurt.de 

Volker Schmidt, Pressesprecher, Goethe-Universität, Telefon 069/798-13035 , E-Mail v.schmidt@em.uni-frankfurt.de