Vom Trikot bis zur Hantel: Am 12. September findet die erste Frankfurter (Sport-)Kleidertauschparty statt
Frankfurt tauscht Sportartikel für Kinder und Erwachsene anstatt neu zu
kaufen
ffm. Was tun mit Fußballschuhen, die nicht mehr passen, dem Trikot aus der vergangenen Saison oder der Yogamatte, die nur noch im Schrank liegt? Bei der ersten Frankfurter (Sport-)Kleidertauschparty bekommen gut erhaltene Kleidung und Sportartikel ein zweites Leben. Am Samstag, 12. September, von 16 bis 20 Uhr wird das Sportquartier im Frankfurter Stadtwald im Rahmen des Bildungscamps „FAIRkickt“ zur großen Tauschbörse – mit Musik, einem Talk zu Kleidung und Ressourcen und gleich zwei guten Zwecken.
Mitmachen können alle, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und wer nicht mit Taschen voller Kleidung und Sportausrüstung zum Sportquartier kommen möchte, kann bereits vorher aussortieren: Von Dienstag, 1., bis Freitag, 11. September, kann man die Sachen an der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache abgeben. Gesucht werden nicht nur klassische Kleidungsstücke. Vom Trikot über Sportjacken, Fußball-, Tanz- oder Wanderschuhe bis zu Bällen, Schlägern, Hanteln, Fitnessbändern, Yoga- und Pilatesmatten, Sporttaschen, Skateboards oder Ski darf vieles dabei sein. Wichtig ist nur: Die Sachen sollen sauber, vollständig und gut erhalten sein.
Tauschen statt neu kaufen
Das Prinzip ist einfach: Für jedes abgegebene Teil gibt es einen „FAIRkickt“-Chip. Dieser kann bei der Party gegen ein anderes Kleidungsstück oder einen Sportartikel eingetauscht werden. Wer nichts zum Tauschen mitbringt, kann trotzdem mitmachen und gegen eine Geldspende etwas mitnehmen. Damit verbindet die Veranstaltung gleich mehrere Anliegen: Gut erhaltene Dinge bleiben länger im Kreislauf, Ressourcen werden geschont – und Sportausrüstung, die neu oftmals viel Geld kostet, wird für andere Menschen wieder zugänglich.
„Klimaschutz und Nachhaltigkeit dürfen Spaß machen“, sagt Daniela Cappelluti, Leiterin der städtischen Koordinierungsstelle Fairtrade. „Genau diesen Gedanken greift die Kleidertauschparty auf: Nachhaltiger Konsum ist kein Verzicht, sondern ist gemeinschaftlich erlebbar – mit Stöbern, Tauschen, Musik und neuen Begegnungen.“
Was können Stadt, Sport und Vereine gegen Ressourcenverschwendung tun?
Um 17 Uhr richtet sich der Blick über den eigenen Kleiderschrank hinaus. In einem Talk zu Ressourcen, Kleidung und Sport geht es darum, welche Verantwortung Unternehmen, Kommunen, Vereine und auch Konsumentinnen und Konsumenten haben – und was in Frankfurt bereits passiert.
Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Sportbekleidung und Fanartikel länger genutzt und Materialien wiederverwendet werden können. Eintracht Frankfurt arbeitet beispielsweise mit nachhaltigeren Materialien, Upcycling und Second-Hand-Ansätzen. Auch Sportvereine können mit Tauschbörsen, der Weitergabe von Ausrüstung oder bewusster Beschaffung dazu beitragen, dass weniger gut erhaltene Sportartikel ungenutzt bleiben.
Die Stadt Frankfurt setzt mit ihrer Zero-Waste-Arbeit auf Abfallvermeidung und Wiederverwendung. Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) schafft unter anderem mit ihren Angeboten zur Wiederverwendung gebrauchter Dinge Möglichkeiten, Produkte und Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten. Beim Talk sollen die unterschiedlichen Perspektiven zusammenkommen – und zeigen, was Organisationen und jede und jeder Einzelne konkret tun können.
Jeder getauschte Artikel hilft doppelt
Das Tauschen schont nicht nur Ressourcen, sondern unterstützt gleichzeitig soziale Projekte: Für jeden abgegebenen Artikel spendet der Verein EFC Business Eagles Frankfurt 1899 zwei Euro. Die Spendensumme kommt den Vereinen Adler mit Herz und BK West United Foundation Germany zugute.
Adler mit Herz unterstützt unter anderem den Bau einer Schule in Sambia, BK West United setzt Sport- und Bildungsprojekte in Gambia um. Beide Organisationen sind bei der Kleidertauschparty vor Ort. Besucherinnen und Besucher können die Menschen hinter den Projekten kennenlernen und erfahren, was mit den Spenden ermöglicht wird.
Tauschen, kennenlernen, Musik hören
Zur Kleidertauschparty gehört deshalb ausdrücklich auch der Party-Teil: Nikesch sorgt an den Turntables für die Musik, während im Sportquartier gestöbert, anprobiert, getauscht und miteinander ins Gespräch gekommen werden kann.
„Wir wollen zeigen, dass Nachhaltigkeit im Sport ganz praktisch werden kann“, sagt Marlene Haas von der gemeinnützigen Organisation „Lust auf besser leben“. „Vielleicht liegt irgendwo eine Hantel, ein Trikot oder ein Paar Fußballschuhe herum, das nicht mehr gebraucht wird – während sich jemand anderes genau darüber freut. Wenn wir es schaffen, solche Dinge länger zu nutzen und gleichzeitig noch zwei tolle Projekte zu unterstützen, gewinnen am Ende alle.“
Abgabe ab 1. September
Die Vorab-Abgabe läuft von Dienstag, 1., bis Freitag, 11. September, an der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache. Alternativ können Kleidung und Sportartikel direkt zur Veranstaltung mitgebracht werden.
Die erste Frankfurter (Sport-)Kleidertauschparty findet statt am Samstag, 12. September, von 16 bis 20 Uhr im Sportquartier im Stadtwald, Otto-Fleck-Schneise 6, gegenüber dem Deutsche Bank Park, S-Bahn-Station Stadion, statt. Die Location ist barrierefrei. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen und eine Übersicht darüber, welche Artikel angenommen werden, gibt es unter fairkickt.de/events.
Kontakt für die Medien Mark Gellert, Dezernat für Finanzen, Beteiligungen und Personal, E-Mail mark.gellert@stadt-frankfurt.de
Marlene Haas, Lust auf besser leben, E-Mail marlene@lustaufbesserleben.de
ffm. Was tun mit Fußballschuhen, die nicht mehr passen, dem Trikot aus der vergangenen Saison oder der Yogamatte, die nur noch im Schrank liegt? Bei der ersten Frankfurter (Sport-)Kleidertauschparty bekommen gut erhaltene Kleidung und Sportartikel ein zweites Leben. Am Samstag, 12. September, von 16 bis 20 Uhr wird das Sportquartier im Frankfurter Stadtwald im Rahmen des Bildungscamps „FAIRkickt“ zur großen Tauschbörse – mit Musik, einem Talk zu Kleidung und Ressourcen und gleich zwei guten Zwecken.
Mitmachen können alle, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und wer nicht mit Taschen voller Kleidung und Sportausrüstung zum Sportquartier kommen möchte, kann bereits vorher aussortieren: Von Dienstag, 1., bis Freitag, 11. September, kann man die Sachen an der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache abgeben. Gesucht werden nicht nur klassische Kleidungsstücke. Vom Trikot über Sportjacken, Fußball-, Tanz- oder Wanderschuhe bis zu Bällen, Schlägern, Hanteln, Fitnessbändern, Yoga- und Pilatesmatten, Sporttaschen, Skateboards oder Ski darf vieles dabei sein. Wichtig ist nur: Die Sachen sollen sauber, vollständig und gut erhalten sein.
Tauschen statt neu kaufen
Das Prinzip ist einfach: Für jedes abgegebene Teil gibt es einen „FAIRkickt“-Chip. Dieser kann bei der Party gegen ein anderes Kleidungsstück oder einen Sportartikel eingetauscht werden. Wer nichts zum Tauschen mitbringt, kann trotzdem mitmachen und gegen eine Geldspende etwas mitnehmen. Damit verbindet die Veranstaltung gleich mehrere Anliegen: Gut erhaltene Dinge bleiben länger im Kreislauf, Ressourcen werden geschont – und Sportausrüstung, die neu oftmals viel Geld kostet, wird für andere Menschen wieder zugänglich.
„Klimaschutz und Nachhaltigkeit dürfen Spaß machen“, sagt Daniela Cappelluti, Leiterin der städtischen Koordinierungsstelle Fairtrade. „Genau diesen Gedanken greift die Kleidertauschparty auf: Nachhaltiger Konsum ist kein Verzicht, sondern ist gemeinschaftlich erlebbar – mit Stöbern, Tauschen, Musik und neuen Begegnungen.“
Was können Stadt, Sport und Vereine gegen Ressourcenverschwendung tun?
Um 17 Uhr richtet sich der Blick über den eigenen Kleiderschrank hinaus. In einem Talk zu Ressourcen, Kleidung und Sport geht es darum, welche Verantwortung Unternehmen, Kommunen, Vereine und auch Konsumentinnen und Konsumenten haben – und was in Frankfurt bereits passiert.
Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Sportbekleidung und Fanartikel länger genutzt und Materialien wiederverwendet werden können. Eintracht Frankfurt arbeitet beispielsweise mit nachhaltigeren Materialien, Upcycling und Second-Hand-Ansätzen. Auch Sportvereine können mit Tauschbörsen, der Weitergabe von Ausrüstung oder bewusster Beschaffung dazu beitragen, dass weniger gut erhaltene Sportartikel ungenutzt bleiben.
Die Stadt Frankfurt setzt mit ihrer Zero-Waste-Arbeit auf Abfallvermeidung und Wiederverwendung. Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) schafft unter anderem mit ihren Angeboten zur Wiederverwendung gebrauchter Dinge Möglichkeiten, Produkte und Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten. Beim Talk sollen die unterschiedlichen Perspektiven zusammenkommen – und zeigen, was Organisationen und jede und jeder Einzelne konkret tun können.
Jeder getauschte Artikel hilft doppelt
Das Tauschen schont nicht nur Ressourcen, sondern unterstützt gleichzeitig soziale Projekte: Für jeden abgegebenen Artikel spendet der Verein EFC Business Eagles Frankfurt 1899 zwei Euro. Die Spendensumme kommt den Vereinen Adler mit Herz und BK West United Foundation Germany zugute.
Adler mit Herz unterstützt unter anderem den Bau einer Schule in Sambia, BK West United setzt Sport- und Bildungsprojekte in Gambia um. Beide Organisationen sind bei der Kleidertauschparty vor Ort. Besucherinnen und Besucher können die Menschen hinter den Projekten kennenlernen und erfahren, was mit den Spenden ermöglicht wird.
Tauschen, kennenlernen, Musik hören
Zur Kleidertauschparty gehört deshalb ausdrücklich auch der Party-Teil: Nikesch sorgt an den Turntables für die Musik, während im Sportquartier gestöbert, anprobiert, getauscht und miteinander ins Gespräch gekommen werden kann.
„Wir wollen zeigen, dass Nachhaltigkeit im Sport ganz praktisch werden kann“, sagt Marlene Haas von der gemeinnützigen Organisation „Lust auf besser leben“. „Vielleicht liegt irgendwo eine Hantel, ein Trikot oder ein Paar Fußballschuhe herum, das nicht mehr gebraucht wird – während sich jemand anderes genau darüber freut. Wenn wir es schaffen, solche Dinge länger zu nutzen und gleichzeitig noch zwei tolle Projekte zu unterstützen, gewinnen am Ende alle.“
Abgabe ab 1. September
Die Vorab-Abgabe läuft von Dienstag, 1., bis Freitag, 11. September, an der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache. Alternativ können Kleidung und Sportartikel direkt zur Veranstaltung mitgebracht werden.
Die erste Frankfurter (Sport-)Kleidertauschparty findet statt am Samstag, 12. September, von 16 bis 20 Uhr im Sportquartier im Stadtwald, Otto-Fleck-Schneise 6, gegenüber dem Deutsche Bank Park, S-Bahn-Station Stadion, statt. Die Location ist barrierefrei. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen und eine Übersicht darüber, welche Artikel angenommen werden, gibt es unter fairkickt.de/events
Kontakt für die Medien Mark Gellert, Dezernat für Finanzen, Beteiligungen und Personal, E-Mail mark.gellert@stadt-frankfurt.de
Marlene Haas, Lust auf besser leben, E-Mail marlene@lustaufbesserleben.de