Vortrag im Institut für Stadtgeschichte: Amerikanische Soldatenclubs in Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg
ffm. Am Montag, 21. September, 18 Uhr, spricht die Historikerin Lena
Rudeck im Institut für Stadtgeschichte (ISG) über „Vergnügen im
Besatzungsalltag. Amerikanische Offiziers- und Soldatenclubs als
Begegnungsorte in Frankfurt am Main, 1945 –1955“.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Frankfurt zahlreiche amerikanische Klubs für Offiziere und Soldaten. Sie dienten der Erholung und der Freizeitgestaltung für die Angehörigen der Besatzungsmacht. Doch anders als vielleicht vermutet, blieb man dort nicht unter sich. Deutsche Angestellte, Musizierende und Gäste stießen hinzu. Rudeck beleuchtet im Vortrag die vielfältigen Akteurinnen und Akteure und zeigt anhand ausgewählter Beispiele – etwa dem Gesellschaftshaus im Palmengarten – dass die Clubs Räume sozialer, kultureller und transatlantischer Begegnungen waren.
Der Vortrag findet im ISG in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went West“ im Dormitorium des ISG. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, das Wirtschaftswunder, die Konsumgesellschaft und die Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft.
Kontakt für die Medien Kristina Matron, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Telefon 069/212-30956, E-Mail
kristina.matron@stadt-frankfurt.de
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Frankfurt zahlreiche amerikanische Klubs für Offiziere und Soldaten. Sie dienten der Erholung und der Freizeitgestaltung für die Angehörigen der Besatzungsmacht. Doch anders als vielleicht vermutet, blieb man dort nicht unter sich. Deutsche Angestellte, Musizierende und Gäste stießen hinzu. Rudeck beleuchtet im Vortrag die vielfältigen Akteurinnen und Akteure und zeigt anhand ausgewählter Beispiele – etwa dem Gesellschaftshaus im Palmengarten – dass die Clubs Räume sozialer, kultureller und transatlantischer Begegnungen waren.
Der Vortrag findet im ISG in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went West“ im Dormitorium des ISG. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, das Wirtschaftswunder, die Konsumgesellschaft und die Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft.
Kontakt für die Medien Kristina Matron, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Telefon 069/212-30956