Vortrag im ISG: Henry Kissinger im Frankfurter Institut für Sozialforschung
ffm. Ein Besuch des späteren US-Außenministers Henry Kissinger am
Frankfurter Institut für Sozialforschung steht am Montag, 11. Mai, um
18 Uhr im Institut für Stadtgeschichte (ISG) im Mittelpunkt eines
Vortrags. Dr. Hermann Kocyba beleuchtet die Hintergründe dieses bislang
wenig bekannten Aufenthalts.
1952 besuchte Kissinger, damals noch ein weitgehend unbekannter Mitarbeiter des State Department, das Frankfurter Institut für Sozialforschung, das 1950 aus dem amerikanischen Exil nach Frankfurt zurückgekehrt war. Während auf der großen politischen Bühne Verhandlungen über die Ablösung des Besatzungsstatuts stattfanden, zeigte sich der junge Harvard-Doktorand Kissinger besorgt über die überwiegend negative Haltung der deutschen Bevölkerung gegenüber Demokratie, den USA und der amerikanischen Besatzungspolitik. Er interessierte sich für Studien des Instituts zur Einstellung der Deutschen zum Nationalsozialismus, zur Judenverfolgung und zu den Besatzungsmächten.
Der Vortrag „Ein Besuch aus Washington“ basiert neben Institutsveröffentlichungen auf Gesprächsprotokollen, einem Bericht Kissingers aus dem CIA-Archiv sowie auf unveröffentlichten Texten aus dem Kontext seiner Tätigkeit im Counter Intelligence Corps der US-Armee.
Der Vortrag findet im Institut für Stadtgeschichte in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Frankfurt went West“ im Dormitorium des ISG.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, das Wirtschaftswunder, die Konsumgesellschaft und die Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft.
Kontakt für die Medien Kristina Matron, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Telefon 069/212-30956, E-Mail
kristina.matron@stadt-frankfurt.de
1952 besuchte Kissinger, damals noch ein weitgehend unbekannter Mitarbeiter des State Department, das Frankfurter Institut für Sozialforschung, das 1950 aus dem amerikanischen Exil nach Frankfurt zurückgekehrt war. Während auf der großen politischen Bühne Verhandlungen über die Ablösung des Besatzungsstatuts stattfanden, zeigte sich der junge Harvard-Doktorand Kissinger besorgt über die überwiegend negative Haltung der deutschen Bevölkerung gegenüber Demokratie, den USA und der amerikanischen Besatzungspolitik. Er interessierte sich für Studien des Instituts zur Einstellung der Deutschen zum Nationalsozialismus, zur Judenverfolgung und zu den Besatzungsmächten.
Der Vortrag „Ein Besuch aus Washington“ basiert neben Institutsveröffentlichungen auf Gesprächsprotokollen, einem Bericht Kissingers aus dem CIA-Archiv sowie auf unveröffentlichten Texten aus dem Kontext seiner Tätigkeit im Counter Intelligence Corps der US-Armee.
Der Vortrag findet im Institut für Stadtgeschichte in der Münzgasse 9 statt, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Frankfurt went West“ im Dormitorium des ISG.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen über 100 eindrucksvolle Fotografien von Mickey Bohnacker. Gegliedert in zwölf Kapitel zeigen sie den Wiederaufbau der Stadt Frankfurt, den demokratischen Neuanfang der Bundesrepublik, den Beginn des „Kalten Krieges“, die NATO-Integration, die Entwicklung Frankfurts zum europäischen Verkehrsdrehkreuz, den Frankfurter Umgang mit der NS-Vergangenheit, das kulturelle und sportliche Leben in der Stadt, das Wirtschaftswunder, die Konsumgesellschaft und die Kriminalität sowie die deutsch-amerikanische Freundschaft.
Kontakt für die Medien Kristina Matron, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Telefon 069/212-30956