Vortrag „Karin Hissinks Feldforschung im bolivianischen Tiefland 1952 – 1954" im Weltkulturen Museum
ffm. Am Donnerstag, 10. September, lädt der Freundeskreis des
Weltkulturen Museums um 19 Uhr zum Vortrag „Karin Hissinks
Feldforschung im bolivianischen Tiefland 1952 – 1954" von Ethnologin
Viola Mautsch von der Universität Bonn ein. Die langjährige
Amerikas-Kustodin des Weltkulturen Museums, Karin Hissink (1907–1981)
leitete in den 1950er Jahren eine Forschungsreise im bolivianischen
Tiefland bei den Takana, Tsimane‘ und „Chama“. Ihre Arbeit stellt
in einer Zeit, in der ethnologische Forschungsreisen überwiegend von
Männern durchgeführt wurden, eine außergewöhnliche und bislang wenig
beachtete Position dar. Während ihrer eigenen Forschung im selben
Gebiet stieß Viola Mautsch auf Karin Hissink, als ihre
Gesprächspartnerinnen nach deren Arbeit fragten. Dies inspirierte
Mautsch dazu, Hissinks Arbeitsweise anhand ihres Nachlasses zu
rekonstruieren. In ihrem Vortrag zeigt die Referentin, wie Karin Hissink
neue Wege in der Ethnologie beschritt und warum ihre Forschung bis heute
von Interesse ist. Die Veranstaltung am Schaumainkai 35 ist auch für
Nichtmitglieder des Weltkulturen Freundeskreises geöffnet und
kostenlos.
Foto Karin Hissink während ihrer Feldforschung im bolivianischen Tiefland in der 1950er Jahren, Copyright: Sammlung Frobenius-Institut, Foto: Abert Hahn
Kontakt für die Medien Julia Rajkovic-Kamara, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Weltkulturen Museum, Telefon 069/212-45115, E-Mail
julia.rajkovic-kamara@stadt-frankfurt.de
Foto Karin Hissink während ihrer Feldforschung im bolivianischen Tiefland in der 1950er Jahren, Copyright: Sammlung Frobenius-Institut, Foto: Abert Hahn
Kontakt für die Medien Julia Rajkovic-Kamara, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Weltkulturen Museum, Telefon 069/212-45115