„Was ist Restitution?“: Book-Launch im Weltkulturen Museum
ffm. Um die Frage „Was ist Restitution?“ geht es bei der
Buchvorstellung am Donnerstag, 15. Oktober, um 19 Uhr im Weltkulturen
Museum mit Kodzo Gavua, Associate Professor für Archäologie und
Kulturerbe-Forschung an der Universität von Ghana, und Hans Peter Hahn,
Professor für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt.
Moderiert wird die Veranstaltung von Larissa Förster, Leiterin des
Weltkulturen Museums.
Was ist das Ziel der Rückgabe von kulturellen Artefakten? Wie kann Restitution zu einem Ausdruck der Wertschätzung gegenüber dem kulturellen Erbe werden? Und welche Rolle spielen die verschiedenen Akteurinnen und Akteure in diesem Prozess? Gavua und Hahn widmen sich diesen Fragen in ihrem aktuell im Suhrkamp-Verlag erschienenen Buch „Was ist Restitution?“. Im Weltkulturen Museum stellen sie das Buch in einem von Museumsdirektorin Förster moderierten Gespräch erstmals der Öffentlichkeit vor. Das Thema Restitution ist auch für das Weltkulturen Museum von besonderer Bedeutung: Seine umfangreiche Sammlung umfasst zahlreiche Objekte aus kolonialen Kontexten und wirft damit auch Fragen nach Provenienz und Restitution auf.
Die Autoren des Buchs Gavua und Hahn verstehen Restitution dabei nicht als einmalige Handlung, sondern als einen langfristigen Prozess. Dieser beginnt lange vor der eigentlichen Rückgabe, und endet nicht mit dem Eintreffen der Objekte an ihrem Zielort. Vielmehr setzt Restitution nachhaltige Kooperation voraus und vereint die Beteiligten im Interesse daran, eine langfristige kulturelle, gesellschaftliche und wissenschaftliche Wirkung zu entfalten. Als Vorsitzender des ghanaischen Focal-Teams für Rückgabe und Wiedergutmachung wird Gavua zudem von seinen eigenen Erfahrungen mit Restitutionsprozessen berichten. Das Ghana Focal Team unterstützt die Restitution ghanaischer Kulturgüter und immateriellen Kulturerbes, indem es unter anderem durch Forschung die Grundlage für Restitutionsforderungen schafft und diplomatische Verhandlungen führt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung im Weltkulturen Labor am Schaumainkai 37 ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt für die Medien Julia Rajkovic-Kamara, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Weltkulturen Museum, Telefon 069/212-45115, E-Mail
julia.rajkovic-kamara@stadt-frankfurt.de
Was ist das Ziel der Rückgabe von kulturellen Artefakten? Wie kann Restitution zu einem Ausdruck der Wertschätzung gegenüber dem kulturellen Erbe werden? Und welche Rolle spielen die verschiedenen Akteurinnen und Akteure in diesem Prozess? Gavua und Hahn widmen sich diesen Fragen in ihrem aktuell im Suhrkamp-Verlag erschienenen Buch „Was ist Restitution?“. Im Weltkulturen Museum stellen sie das Buch in einem von Museumsdirektorin Förster moderierten Gespräch erstmals der Öffentlichkeit vor. Das Thema Restitution ist auch für das Weltkulturen Museum von besonderer Bedeutung: Seine umfangreiche Sammlung umfasst zahlreiche Objekte aus kolonialen Kontexten und wirft damit auch Fragen nach Provenienz und Restitution auf.
Die Autoren des Buchs Gavua und Hahn verstehen Restitution dabei nicht als einmalige Handlung, sondern als einen langfristigen Prozess. Dieser beginnt lange vor der eigentlichen Rückgabe, und endet nicht mit dem Eintreffen der Objekte an ihrem Zielort. Vielmehr setzt Restitution nachhaltige Kooperation voraus und vereint die Beteiligten im Interesse daran, eine langfristige kulturelle, gesellschaftliche und wissenschaftliche Wirkung zu entfalten. Als Vorsitzender des ghanaischen Focal-Teams für Rückgabe und Wiedergutmachung wird Gavua zudem von seinen eigenen Erfahrungen mit Restitutionsprozessen berichten. Das Ghana Focal Team unterstützt die Restitution ghanaischer Kulturgüter und immateriellen Kulturerbes, indem es unter anderem durch Forschung die Grundlage für Restitutionsforderungen schafft und diplomatische Verhandlungen führt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung im Weltkulturen Labor am Schaumainkai 37 ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt für die Medien Julia Rajkovic-Kamara, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Weltkulturen Museum, Telefon 069/212-45115