Wehrsenkung für die Fischwanderung in der Nidda

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) legt die verbliebenen Nidda-Wehre in den Stadtteilen Hausen und Eschersheim und ermöglicht damit wandernden Fischarten den Aufstieg.

In Absprache mit der Oberen Fischereibehörde und den Projektbeteiligten wurden die Klappen des Wehres Hausen bereits am Mittwoch, 19. November, für zehn Tage gelegt. Das Wehr Eschersheim folgt am Mittwoch, 3. Dezember, und wird bis zum Freitag, 12. Dezember, gelegt.

Schon seit 2011 führt die SEF im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres Wehrsenkungen durch, damit Fische wie Meerforelle, Barbe, Nase und Döbel die Wehre passieren können und ihre Laichgründe zum Beispiel im Eschbach und im Erlenbach hindernisfrei erreichen. Die beiden Wehre in Hausen und in Eschersheim sind derzeit die letzten verbliebenen Barrieren für den Fischaufstieg.

Die Wasserstände in den Altarmen der Nidda und am Alten Flugplatz in Bonames und Kalbach werden beobachtet. Sollten sie bedenklich absinken, steuert die SEF dem entgegen, indem Niddawasser in die Altarme gepumpt wird.