Weltwassertag am 22. März
Bild: © Clara Leibfried, Stadt Aschaffenburg
Rund um den Weltwassertag am 22. März nehmen die Stadtwerke die Trinkwasserbrunnen in Aschaffenburg wieder in Betrieb. Die Trinkwasserbrunnen in Aschaffenburg stellen einen wichtigen Baustein für eine hitzeangepasste Stadt dar, da sie insbesondere an heißen Sommertagen einen kostenlosen und öffentlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen.
Der Weltwassertag
Jedes Jahr am 22. März findet weltweit der Weltwassertag statt. Seit 1993 machen die Vereinten Nationen an diesem Tag auf die Bedeutung der Ressource Wasser aufmerksam. Das Motto 2026 lautet: „Where water flows, equality grows“. Dabei stehen im Mittelpunkt der sichere Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung als Menschenrecht und als Voraussetzung für Geschlechtergerechtigkeit.
Der Weltwassertag 2026 wird von UNICEF und UN Women geleitet und von UN-Water koordiniert. Zwei Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 werden dabei besonders unterstützt: SDG 6 (Zugang zu sicherem Wasser und Sanitärversorgung für alle) und SDG 5 (Geschlechtergleichstellung und Stärkung von Frauen und Mädchen). Weltweit haben zwar seit dem Jahr 2000 2,2 Milliarden Menschen Zugang zu sicher verwaltetem Trinkwasser erhalten, dennoch leben weiterhin 2,1 Milliarden Menschen ohne sicheren Zugang in unmittelbarer Nähe ihres Wohnorts. Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen:
Über eine Milliarde Frauen haben keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. Frauen und Mädchen leisten weltweit täglich rund 250 Millionen Stunden für das Wasserholen – mehr als dreimal so viel wie Männer. 380 Millionen Frauen und Mädchen leben in Regionen mit hoher oder kritischer Wasserknappheit. Das entspricht 9,5 Prozent der weltweiten Population an Frauen.
https://unstats.un.org/sdgs/gender-snapshot/2023/GenderSnapshot.pdf Fehlende Wasserversorgung hat direkte Auswirkungen auf Gesundheit, Bildung, Sicherheit und wirtschaftliche Teilhabe. Eine unsicheres Wasserverfügbarkeit und mangelnde Hygiene verursachen weltweit täglich rund 1.000 Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren. Wasserpolitik und Gleichstellungspolitik sind eng miteinander verknüpft. Studien zeigen: Wenn Frauen gleichberechtigt an wasserbezogenen Entscheidungsprozessen beteiligt sind, werden Systeme nachhaltiger, inklusiver und widerstandsfähiger gegenüber Klimafolgen. https://www.worldwaterday.org/ https://www.unwater.org/publications/un-world-water-development-report
Über eine Milliarde Frauen haben keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. Frauen und Mädchen leisten weltweit täglich rund 250 Millionen Stunden für das Wasserholen – mehr als dreimal so viel wie Männer. 380 Millionen Frauen und Mädchen leben in Regionen mit hoher oder kritischer Wasserknappheit. Das entspricht 9,5 Prozent der weltweiten Population an Frauen.
https://unstats.un.org/sdgs/gender-snapshot/2023/GenderSnapshot.pdf Fehlende Wasserversorgung hat direkte Auswirkungen auf Gesundheit, Bildung, Sicherheit und wirtschaftliche Teilhabe. Eine unsicheres Wasserverfügbarkeit und mangelnde Hygiene verursachen weltweit täglich rund 1.000 Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren. Wasserpolitik und Gleichstellungspolitik sind eng miteinander verknüpft. Studien zeigen: Wenn Frauen gleichberechtigt an wasserbezogenen Entscheidungsprozessen beteiligt sind, werden Systeme nachhaltiger, inklusiver und widerstandsfähiger gegenüber Klimafolgen. https://www.worldwaterday.org/ https://www.unwater.org/publications/un-world-water-development-report