Wenn Liebe weh tut: Gewalt hinter verschlossenen Türen
Einladung zur Ausstellung „Gewaltige Liebe“ in der Evangelischen
Kirchengemeinde
ffm. Gewalt beginnt nicht erst mit sichtbaren Verletzungen. Sie kann mit Einschüchterung, Kontrolle und Drohungen beginnen, psychisch, körperlich oder sexuell sein – und findet häufig dort statt, wo Menschen sich eigentlich sicher fühlen sollten: in den eigenen vier Wänden.
„Gewalt und Liebe sind nicht vereinbar. Wer einen Menschen bedroht, kontrolliert, erniedrigt, schlägt oder sexuell nötigt, verletzt dessen Würde. Wir dürfen niemals wegsehen, wenn Gewalt hinter verschlossenen Türen geschieht. Betroffene brauchen Schutz, Unterstützung und die Gewissheit: Sie sind nicht allein und was da geschieht, ist nicht in Ordnung. Deshalb bin ich froh, dass die Ausstellung anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Arbeitskreises gegen Häusliche Gewalt in den Frankfurter Westen kommt und darauf hinweist“, betont Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamts.
Zum festen Kern des Arbeitskreises gehören unter anderem das Sozialrathaus Höchst des Jugend- und Sozialamts, der Caritasverband Frankfurt, Beratungsstellen wie Frauen helfen Frauen, das Polizeipräsidium, das Klinikum Frankfurt Höchst, der Evangelische Regionalverband und der Präventionsrat Frankfurt. Er wurde vor 15 Jahren unter Federführung des Jugend- und Sozialamtes ins Leben gerufen.
Die Ausstellung „Gewaltige Liebe“ macht sichtbar, was sonst oft verborgen bleibt. Dazu gehört ein großes Modellhaus mit Häuserfronten und Wohnräumen aus unterschiedlichen Lebenswelten, das eindringlich vor Augen führt: Häusliche Gewalt kennt keine bestimmte Wohngegend, kein bestimmtes familiäres Milieu. Ob Mietwohnung oder Villa – hinter jeder Tür kann sich Gewalt ereignen. Die eigene Wohnung, eigentlich ein Ort von Schutz und Geborgenheit, kann für Betroffene zu einem gefährlichen Ort werden.
Besonders schwer wiegen die Folgen häuslicher Gewalt für Kinder. Auch wenn sie nicht Opfer von Gewalt werden, erleben sie Angst, Bedrohung und Unsicherheit und können dadurch nachhaltig belastet werden. Deshalb richtet sich ein besonderes Angebot an Kitas und andere pädagogische Einrichtungen. Am Montag, 21. September, von 17.30 bis 19 Uhr, findet die Fachveranstaltung „Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Kinder“ statt.
Die Botschaft der Ausstellung ist klar: Gewalt ist eine Straftat. Niemand hat das Recht, einen anderen Menschen zu schlagen, zu bedrohen, zu verletzen oder einzusperren – unabhängig von Herkunft oder Religion. Die Ausstellung „Gewaltige Liebe“ lädt dazu ein, hinzusehen, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen. Denn Schweigen schützt nicht die Betroffenen – es schützt die Gewalt.
Weitere Informationen zur Ausstellung Die Ausstellung ist von Montag, 21., bis Donnerstag, 24. September, in der Evangelischen Kirchengemeinde Zeilsheim, Pfaffenwiese 111, zu sehen – dazu weitere Informationen, Fachveranstaltungen und Hilfsangebote zum Thema häusliche Gewalt.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Programm stehen als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.
Download Ausstellungsprogramm „Gewaltige Liebe“, Copyright: Jugend- und Sozialamt Frankfurt
Kontakt für die Medien Nina Steinert, Leiterin Stabsstelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Jugend- und Sozialamt, Telefon 069/212-46631, E-Mail
Nina.Steinert@stadt-frankfurt.de
ffm. Gewalt beginnt nicht erst mit sichtbaren Verletzungen. Sie kann mit Einschüchterung, Kontrolle und Drohungen beginnen, psychisch, körperlich oder sexuell sein – und findet häufig dort statt, wo Menschen sich eigentlich sicher fühlen sollten: in den eigenen vier Wänden.
„Gewalt und Liebe sind nicht vereinbar. Wer einen Menschen bedroht, kontrolliert, erniedrigt, schlägt oder sexuell nötigt, verletzt dessen Würde. Wir dürfen niemals wegsehen, wenn Gewalt hinter verschlossenen Türen geschieht. Betroffene brauchen Schutz, Unterstützung und die Gewissheit: Sie sind nicht allein und was da geschieht, ist nicht in Ordnung. Deshalb bin ich froh, dass die Ausstellung anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Arbeitskreises gegen Häusliche Gewalt in den Frankfurter Westen kommt und darauf hinweist“, betont Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamts.
Zum festen Kern des Arbeitskreises gehören unter anderem das Sozialrathaus Höchst des Jugend- und Sozialamts, der Caritasverband Frankfurt, Beratungsstellen wie Frauen helfen Frauen, das Polizeipräsidium, das Klinikum Frankfurt Höchst, der Evangelische Regionalverband und der Präventionsrat Frankfurt. Er wurde vor 15 Jahren unter Federführung des Jugend- und Sozialamtes ins Leben gerufen.
Die Ausstellung „Gewaltige Liebe“ macht sichtbar, was sonst oft verborgen bleibt. Dazu gehört ein großes Modellhaus mit Häuserfronten und Wohnräumen aus unterschiedlichen Lebenswelten, das eindringlich vor Augen führt: Häusliche Gewalt kennt keine bestimmte Wohngegend, kein bestimmtes familiäres Milieu. Ob Mietwohnung oder Villa – hinter jeder Tür kann sich Gewalt ereignen. Die eigene Wohnung, eigentlich ein Ort von Schutz und Geborgenheit, kann für Betroffene zu einem gefährlichen Ort werden.
Besonders schwer wiegen die Folgen häuslicher Gewalt für Kinder. Auch wenn sie nicht Opfer von Gewalt werden, erleben sie Angst, Bedrohung und Unsicherheit und können dadurch nachhaltig belastet werden. Deshalb richtet sich ein besonderes Angebot an Kitas und andere pädagogische Einrichtungen. Am Montag, 21. September, von 17.30 bis 19 Uhr, findet die Fachveranstaltung „Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Kinder“ statt.
Die Botschaft der Ausstellung ist klar: Gewalt ist eine Straftat. Niemand hat das Recht, einen anderen Menschen zu schlagen, zu bedrohen, zu verletzen oder einzusperren – unabhängig von Herkunft oder Religion. Die Ausstellung „Gewaltige Liebe“ lädt dazu ein, hinzusehen, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen. Denn Schweigen schützt nicht die Betroffenen – es schützt die Gewalt.
Weitere Informationen zur Ausstellung Die Ausstellung ist von Montag, 21., bis Donnerstag, 24. September, in der Evangelischen Kirchengemeinde Zeilsheim, Pfaffenwiese 111, zu sehen – dazu weitere Informationen, Fachveranstaltungen und Hilfsangebote zum Thema häusliche Gewalt.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Programm stehen als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.
Download Ausstellungsprogramm „Gewaltige Liebe“, Copyright: Jugend- und Sozialamt Frankfurt
Kontakt für die Medien Nina Steinert, Leiterin Stabsstelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Jugend- und Sozialamt, Telefon 069/212-46631