Wie Bildung funktioniert
Zum Abschluss des Diesterweg-Stipendiums erhielten 30 Schülerinnen und
Schüler im Kaisersaal ihre Urkunden
ffm. „Das Diesterwerg-Stipendium hat uns den Mut gegeben, an uns zu glauben.“ Mit diesem Satz fasste Mira Erkizan den Wert des Förderprogramms der Stiftung Polytechnische Gesellschaft treffend zusammen. Die Schülerin hat mit der Unterstützung des Programms den Sprung aufs Gymnasium geschafft, sie besucht nun die 5. Klasse des Gagern-Gymnasiums.
Zum Abschluss des zweijährigen Diesterweg-Stipendiums erhielten die insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 11. Juni, im Kaisersaal des Rathauses Römer ihre Urkunden. Überreicht wurden sie von Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg, Prof. Frank Divernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, und Ministerialrat Christopher Textor vom Hessischen Kultusministerium.
In ihrer Begrüßung wies Eskandari-Grünberg darauf hin, dass mehr als die Hälfte der Frankfurter Kinder aus zugewanderten Familien stammen. „Frankfurt braucht Euch“, rief sie den Stipendiatinnen und Stipendiaten zu. Es gehe darum, in der Bildung Chancengerechtigkeit herzustellen. „Mit dem Diesterweg-Stipendium zeigt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft seit vielen Jahren, wie Bildung funktionieren kann. Sie setzt da an, wo unser Bildungssystem nicht weiterkommt. Dafür ist die Stadt der Stiftung zu großem Dank verpflichtet. Ich wünschte mir, es gäbe mehr solcher Projekte.“ [Bild: Gruppenbild mit Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg (mitte): 30 Familien haben erfolgreich an der neunten Auflage des Diesterweg-Stipendiums teilgenommen, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler]
Ministerialrat Textor betonte, Bildung sei ein gemeinsamer Auftrag von
Schulen, Familien und der Gesellschaft. Hier setze das
Diesterweg-Stipendium an. „Deshalb haben wir es von Anfang an
unterstützt.“ Neben dem Land erhält die Stiftung auch Zuschüsse vom
Amt für multikulturelle Angelegenheiten. „Es geht darum, dafür zu
sorgen, dass die Kinder ihre Potentiale entfalten können“, sagte
Divernich.
Das Diesterweg-Stipendium wurde 2008 von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft ins Leben gerufen. Dabei werden Eltern aktiv in das Programm eingebunden – durch Workshops, Bildungsangebote und gemeinsame Aktivitäten. Wichtigstes Ziel ist die Unterstützung beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule sowie der Aufbau von Selbstvertrauen und Motivation bei Kindern und ihren Eltern.
Das Stipendium ist eine Erfolgsgeschichte. Von den 30 Kindern der neunten Generation, die ihre Urkunden im Kaisersaaal erhielten, haben mehr als die Hälfte nach der vierten Klasse den Sprung aufs Gymnasium geschafft.
Fotos
Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg begrüßte die 30 Familien des Diesterweg-Stipendiums der neunten Generation im Kaisersaal, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Gruppenbild mit Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg (Mitte): 30 Familien haben erfolgreich an der neunten Auflage des Diesterweg-Stipendiums teilgenommen, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
ffm. „Das Diesterwerg-Stipendium hat uns den Mut gegeben, an uns zu glauben.“ Mit diesem Satz fasste Mira Erkizan den Wert des Förderprogramms der Stiftung Polytechnische Gesellschaft treffend zusammen. Die Schülerin hat mit der Unterstützung des Programms den Sprung aufs Gymnasium geschafft, sie besucht nun die 5. Klasse des Gagern-Gymnasiums.
Zum Abschluss des zweijährigen Diesterweg-Stipendiums erhielten die insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 11. Juni, im Kaisersaal des Rathauses Römer ihre Urkunden. Überreicht wurden sie von Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg, Prof. Frank Divernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, und Ministerialrat Christopher Textor vom Hessischen Kultusministerium.
In ihrer Begrüßung wies Eskandari-Grünberg darauf hin, dass mehr als die Hälfte der Frankfurter Kinder aus zugewanderten Familien stammen. „Frankfurt braucht Euch“, rief sie den Stipendiatinnen und Stipendiaten zu. Es gehe darum, in der Bildung Chancengerechtigkeit herzustellen. „Mit dem Diesterweg-Stipendium zeigt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft seit vielen Jahren, wie Bildung funktionieren kann. Sie setzt da an, wo unser Bildungssystem nicht weiterkommt. Dafür ist die Stadt der Stiftung zu großem Dank verpflichtet. Ich wünschte mir, es gäbe mehr solcher Projekte.“ [Bild: Gruppenbild mit Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg (mitte): 30 Familien haben erfolgreich an der neunten Auflage des Diesterweg-Stipendiums teilgenommen, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Das Diesterweg-Stipendium wurde 2008 von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft ins Leben gerufen. Dabei werden Eltern aktiv in das Programm eingebunden – durch Workshops, Bildungsangebote und gemeinsame Aktivitäten. Wichtigstes Ziel ist die Unterstützung beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule sowie der Aufbau von Selbstvertrauen und Motivation bei Kindern und ihren Eltern.
Das Stipendium ist eine Erfolgsgeschichte. Von den 30 Kindern der neunten Generation, die ihre Urkunden im Kaisersaaal erhielten, haben mehr als die Hälfte nach der vierten Klasse den Sprung aufs Gymnasium geschafft.
Fotos
Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg begrüßte die 30 Familien des Diesterweg-Stipendiums der neunten Generation im Kaisersaal, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Gruppenbild mit Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg (Mitte): 30 Familien haben erfolgreich an der neunten Auflage des Diesterweg-Stipendiums teilgenommen, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler