„Wir brauchen mehr Safer Spaces“

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Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg bedauert die Räumung der Bar La Gata

ffm. „Frankfurt braucht mehr Orte wie das La Gata – nicht weniger.“ Mit diesen Worten hat Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg auf das Aus für die Bar La Gata reagiert. Mit der Räumung geht eine fast 55-jährige Geschichte zu Ende – die eines Safe Spaces.

„Es ist ein Kapitel, das hier zu Ende geht, eine Institution, die es nicht noch einmal gibt. Das ist besonders schade, weil sich eine breite Bewegung von Bürger:innen und der Magistrat der Stadt selbst in den vergangenen Wochen vehement für den Erhalt des La Gata eingesetzt hatten“, sagt Eskandari-Grünberg. Die Versuche, noch mit der Vermieterin zu verhandeln, seien leider fehlgeschlagen.

Eskandari-Grünberg sagt weiter: „Wir werden nun Vertreter:innen der Community einladen, um zu überlegen, wie wir Orte wie das La Gata nicht nur fördern, sondern auch dauerhaft sichern können. Safer Spaces sind zentraler Baustein des Aktionsplans LSBTIQA*, den die Stadt kürzlich mit großer Mehrheit beschlossen hat.“

Kontakt für die Medien Martin Müller, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dezernat Bürgermeisterin, Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt, Telefon 069/212-33486 , E-Mail martin.mueller@stadt-frankfurt.de