Wohnquartier Hilgenfeld schreitet voran
Die Stadt Frankfurt bewilligt weitere Fördermittel für neue
Mietwohnungen am Frankfurter Berg – Im Klimaschutzquartier entstehen
insgesamt rund 860 Wohnungen
ffm. Planungsdezernent Marcus Gwechenberger hat zwei Bewilligungsbescheide für das „Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterzeichnet. Gefördert wird ein Bauabschnitt des neuen Wohnquartiers Hilgenfeld am Frankfurter Berg, den die ABG Frankfurt Holding realisiert.
In diesem Bauabschnitt entstehen insgesamt 71 Wohnungen in 5 Mehrfamilienhäusern. Davon werden 29 Wohnungen gefördert: 12 Wohnungen im Förderweg 1 für Haushalte mit geringem Einkommen und 17 Wohnungen im Förderweg 2 für Haushalte mit mittlerem Einkommen. Die Einstiegsmiete im Förderweg 1 beträgt 7 Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Im Förderweg 2 liegen die Mieten – je nach Einkommensstufe – zwischen 10 und 12 Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten).
Gwechenberger sieht in der Förderung einen wichtigen Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums: „Das Vorhaben ist Teil des neuen Klimaschutzquartiers Hilgenfeld und leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Frankfurter Norden. Im Hilgenfeld bauen wir den Bestand an geförderten Wohnungen in Frankfurt weiter aus und schaffen Wohnraum für unterschiedliche Einkommensgruppen. Rund 40 Prozent der Wohnungen im Quartier werden gefördert sein. Bei den übrigen Wohnungen handelt es sich um Mietwohnungen, die von der ABG angeboten werden. Das Projekt zeigt, dass bezahlbarer Wohnraum und ambitionierte Klimaschutzziele gemeinsam umgesetzt werden müssen.“
Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG, betont die Bedeutung der Förderung: „Mit dem Hilgenfeld entsteht Frankfurts erstes Klimaschutzquartier. Die Förderprogramme von Stadt und Land sind eine wichtige Grundlage, um solche Projekte auch unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu realisieren. Gleichzeitig investieren wir in hohe energetische Standards und eine klimafreundliche Energieversorgung, die weitgehend auf erneuerbaren Energien basiert.“ Klimaschutzquartier für rund 2500 Menschen
Die Entwicklung des neuen Stadtquartiers Hilgenfeld schreitet planmäßig voran. In den vergangenen Jahren wurden die umfangreichen Erschließungsarbeiten für das rund 17,7 Hektar große Areal umgesetzt und damit die Voraussetzungen für den Hochbau geschaffen. Dazu zählen unter anderem die Herstellung der Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur sowie Maßnahmen zum Schallschutz entlang der angrenzenden Bahntrasse. Auch mit den ersten Rohbaumaßnahmen für Wohngebäude im Quartier wurde bereits begonnen.
Bereits abgeschlossen sind zudem die Geothermiebohrungen für die künftige Energieversorgung des Quartiers. Das innovative Energiekonzept setzt auf die Nutzung erneuerbarer Energien und kombiniert unter anderem Geothermie, Photovoltaik und Wärmepumpen. Damit entsteht am Frankfurter Berg eines der bundesweit größten Klimaschutzquartiere.
„Das Klimaschutzquartier Hilgenfeld ist ein Pilotprojekt. Im Wohnquartier für rund 2500 Menschen sollen Strom und Wärme weitgehend aus erneuerbaren Energiequellen vor Ort gewonnen werden. Ergänzt wird das neue Wohngebiet durch Kindertagesstätten, Grün- und Freiflächen sowie Gewerbe- und Gastronomieangebote. Die fußläufig erreichbare S-Bahn-Station Frankfurter Berg bindet das Quartier an den öffentlichen Nahverkehr an“, sagt Gwechenberger.
Sozial gemischtes Quartier mit vielfältigen Wohnangeboten
Mit rund 40 Prozent geförderten Wohnungen übertrifft das Gesamtquartier Hilgenfeld die Vorgabe des Baulandbeschlusses, der eine Quote von 30 Prozent für geförderten Wohnungsbau vorsieht. Darüber hinaus sind 15 Prozent der Flächen für gemeinschaftliche Wohnprojekte vorgesehen. Zwei der Projekte werden als Mietmodell in Kooperation mit der ABG realisiert, dazu zählt die bereits ausgewählte Gruppe GoN-Artgenossen. Zudem plant die Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BSMF) in Kooperation mit der Wohnrauminitiative FrankfurtRheinMain (WIF) geförderten Wohnraum für Auszubildende für 42 Personen. Ein weiteres Wohnprojekt wird der Verein „Freunde fürs Leben“ realisieren. Dieses wird Menschen mit und ohne Behinderung, Studierende, jungen Familien und älteren Menschen gleichermaßen ein Zuhause bieten. Das Projekt umfasst 15 geförderte Wohnungen für Menschen mit Behinderungen, geförderten Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen (Förderweg 1) sowie Wohnraum für Studierende und Auszubildende. Der geplante Gemeinschaftsraum des Projekts wird im Erdgeschoss auch als Begegnungsort für die gesamte Nachbarschaft dienen.
Das „Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterstützt gemeinsam mit dem Land Hessen gezielt den Bau von Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen. Ziel ist es, die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum zu sichern und gleichzeitig sozial gemischte Quartiere zu entwickeln.
Hintergrund: Fördermittel im Überblick Hilgenfeld (Bauabschnitt, 71 Wohnungen, davon 29 gefördert)
Förderweg 1 (12 Wohnungen)
ffm. Planungsdezernent Marcus Gwechenberger hat zwei Bewilligungsbescheide für das „Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterzeichnet. Gefördert wird ein Bauabschnitt des neuen Wohnquartiers Hilgenfeld am Frankfurter Berg, den die ABG Frankfurt Holding realisiert.
In diesem Bauabschnitt entstehen insgesamt 71 Wohnungen in 5 Mehrfamilienhäusern. Davon werden 29 Wohnungen gefördert: 12 Wohnungen im Förderweg 1 für Haushalte mit geringem Einkommen und 17 Wohnungen im Förderweg 2 für Haushalte mit mittlerem Einkommen. Die Einstiegsmiete im Förderweg 1 beträgt 7 Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Im Förderweg 2 liegen die Mieten – je nach Einkommensstufe – zwischen 10 und 12 Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten).
Gwechenberger sieht in der Förderung einen wichtigen Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums: „Das Vorhaben ist Teil des neuen Klimaschutzquartiers Hilgenfeld und leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Frankfurter Norden. Im Hilgenfeld bauen wir den Bestand an geförderten Wohnungen in Frankfurt weiter aus und schaffen Wohnraum für unterschiedliche Einkommensgruppen. Rund 40 Prozent der Wohnungen im Quartier werden gefördert sein. Bei den übrigen Wohnungen handelt es sich um Mietwohnungen, die von der ABG angeboten werden. Das Projekt zeigt, dass bezahlbarer Wohnraum und ambitionierte Klimaschutzziele gemeinsam umgesetzt werden müssen.“
Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG, betont die Bedeutung der Förderung: „Mit dem Hilgenfeld entsteht Frankfurts erstes Klimaschutzquartier. Die Förderprogramme von Stadt und Land sind eine wichtige Grundlage, um solche Projekte auch unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu realisieren. Gleichzeitig investieren wir in hohe energetische Standards und eine klimafreundliche Energieversorgung, die weitgehend auf erneuerbaren Energien basiert.“ Klimaschutzquartier für rund 2500 Menschen
Die Entwicklung des neuen Stadtquartiers Hilgenfeld schreitet planmäßig voran. In den vergangenen Jahren wurden die umfangreichen Erschließungsarbeiten für das rund 17,7 Hektar große Areal umgesetzt und damit die Voraussetzungen für den Hochbau geschaffen. Dazu zählen unter anderem die Herstellung der Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur sowie Maßnahmen zum Schallschutz entlang der angrenzenden Bahntrasse. Auch mit den ersten Rohbaumaßnahmen für Wohngebäude im Quartier wurde bereits begonnen.
Bereits abgeschlossen sind zudem die Geothermiebohrungen für die künftige Energieversorgung des Quartiers. Das innovative Energiekonzept setzt auf die Nutzung erneuerbarer Energien und kombiniert unter anderem Geothermie, Photovoltaik und Wärmepumpen. Damit entsteht am Frankfurter Berg eines der bundesweit größten Klimaschutzquartiere.
„Das Klimaschutzquartier Hilgenfeld ist ein Pilotprojekt. Im Wohnquartier für rund 2500 Menschen sollen Strom und Wärme weitgehend aus erneuerbaren Energiequellen vor Ort gewonnen werden. Ergänzt wird das neue Wohngebiet durch Kindertagesstätten, Grün- und Freiflächen sowie Gewerbe- und Gastronomieangebote. Die fußläufig erreichbare S-Bahn-Station Frankfurter Berg bindet das Quartier an den öffentlichen Nahverkehr an“, sagt Gwechenberger.
Sozial gemischtes Quartier mit vielfältigen Wohnangeboten
Mit rund 40 Prozent geförderten Wohnungen übertrifft das Gesamtquartier Hilgenfeld die Vorgabe des Baulandbeschlusses, der eine Quote von 30 Prozent für geförderten Wohnungsbau vorsieht. Darüber hinaus sind 15 Prozent der Flächen für gemeinschaftliche Wohnprojekte vorgesehen. Zwei der Projekte werden als Mietmodell in Kooperation mit der ABG realisiert, dazu zählt die bereits ausgewählte Gruppe GoN-Artgenossen. Zudem plant die Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BSMF) in Kooperation mit der Wohnrauminitiative FrankfurtRheinMain (WIF) geförderten Wohnraum für Auszubildende für 42 Personen. Ein weiteres Wohnprojekt wird der Verein „Freunde fürs Leben“ realisieren. Dieses wird Menschen mit und ohne Behinderung, Studierende, jungen Familien und älteren Menschen gleichermaßen ein Zuhause bieten. Das Projekt umfasst 15 geförderte Wohnungen für Menschen mit Behinderungen, geförderten Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen (Förderweg 1) sowie Wohnraum für Studierende und Auszubildende. Der geplante Gemeinschaftsraum des Projekts wird im Erdgeschoss auch als Begegnungsort für die gesamte Nachbarschaft dienen.
Das „Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterstützt gemeinsam mit dem Land Hessen gezielt den Bau von Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen. Ziel ist es, die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum zu sichern und gleichzeitig sozial gemischte Quartiere zu entwickeln.
Hintergrund: Fördermittel im Überblick Hilgenfeld (Bauabschnitt, 71 Wohnungen, davon 29 gefördert)
Förderweg 1 (12 Wohnungen)