Wohnraum schneller sanieren und Leerstand beseitigen

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Rahmenvertrag zwischen Stadt und ABG Frankfurt Holding wird auf Sanierung von Wohnungen ausgeweitet

ffm. Einen Rahmenvertrag zwischen der Stadt Frankfurt und der ABG Frankfurt Holding zur Sanierung von Schulgebäuden gibt es bereits seit Sommer 2024. Dieser regelt, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft kleinere Sanierungsarbeiten an einer festgelegten Anzahl von Schulen durchführt. Das Vorgehen hat sich bewährt und wird daher nun ausgeweitet. Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, sowie Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, unterzeichneten dafür einen Zusatz zum bestehenden Rahmenvertrag.

Dieser sieht vor, dass die ABG im Auftrag der Stadt künftig auch leerstehende Wohnungen saniert, so dass diese wieder genutzt werden können. Ausgewählt wurden hierfür sowohl Dienstwohnungen an Schulen als auch Wohn- und Geschäftshäuser im Besitz der Stadt. Sämtliche Regelungen, die im Rahmenvertrag für die Sanierung von Schulen vereinbart wurden, gelten auch für diese Zusatzvereinbarung.

„Mit der Erweiterung des Rahmenvertrags mit der ABG Frankfurt Holding gehen wir, nach dem Sanierungsstau an Schulen, nun ein weiteres drängendes Problem an: Leerstand. In einer dicht besiedelten Stadt wie Frankfurt, in der Wohnraum teuer ist, können wir es uns nicht leisten, Immobilien ungenutzt zu lassen. Leider sind einige städtische Liegenschaften aber so sanierungsbedürftig, dass sie momentan leer stehen. Mit der ABG Frankfurt Holding haben wir einen starken Partner, mit dem wir die Sanierungen dieser Liegenschaften zügig vorantreiben können, so dass sie zeitnah wieder den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen“, erläuterte Weber.

Junker sagte: „Wir wollen dazu beitragen, dass Gebäude, die der Stadt Frankfurt gehören, durch Instandsetzung und Sanierung wieder bewohnbar werden und Bewohnerinnen und Bewohnern eine langfristige Perspektive bieten. Das ist ein mehrstufiger Prozess, den wir gemeinsam mit den Fachkolleginnen und -kollegen des Amtes für Bauen und Immobilien gehen, von gemeinsamen Objektbegehungen über Maßnahmenbeschreibungen und Kostenschätzungen bis hin zur Planung und Umsetzung.“

Es wurde bereits eine Liste mit Liegenschaften erarbeitet, die zunächst saniert werden sollen. Sechs Objekte wurden dafür in einem ersten Paket ausgewählt: die Dienstwohnungen an der Johann-Heinrich-Wichern-Schule, der Michael-Ende-Schule und der Elsa-Brändström-Schule sowie Wohn- und Geschäftsgebäude in der Amperestraße, der Höhenstraße und am Ginnheimer Hohl. Dort ist vorgesehen, notwendige Sanierungsarbeiten schnellstmöglich durchzuführen, um eine Nutzung der Liegenschaften möglich zu machen.

Zwei weitere Pakete mit weiteren Liegenschaften sind in der Abstimmung.

Kontakt für die Medien

Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334 , E-Mail christina.curin@stadt-frankfurt.de