Workshop im Archäologischen Museum zeigt Metallguss von der Stein- bis zur Bronzezeit
ffm. Metallguss ist ein sehr altes Handwerk und wurde im
Rhein-Main-Gebiet schon circa 4300 v. Chr. praktiziert.
Im zweitägigen Workshop „Metallguss von der Stein- bis zur
Bronzezeit: Von der Gussform zum Bronzeobjekt“ des Archäologischen
Museums Frankfurt am Samstag, 13., und Sonntag, 14. Juni,
können Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils ab 10 Uhr mehr über die
historische Fertigung einer Gussform und den Zinn- und Bronzeguss
erfahren. Sie gestalten Gussformen am Beispiel archäologischer
Originale und lernen dabei alle notwendigen handwerklichen
Arbeitsschritte. Der zweitägige Workshop wird von Josef Engelmann,
Robert Graf und Sayuri de Zilva begleitet.
Der Guss von Metall ist ein sehr altes Handwerk, das im Rhein-Main-Gebiet bis in die Jungsteinzeit (circa 4300 v. Chr.) zurückreicht. Seit der Bronzezeit vor über 4000 Jahren wurden Waffen, Schmuck oder Werkzeuge aus Bronze in Formen aus Ton, Sand oder Stein hergestellt.
Wie bereits seit der späten Jungsteinzeit beziehungsweise Kupfersteinzeit ein Metallguss durchgeführt werden konnte und welche Entwicklungsschritte bis zum Guss von legiertem Kupfer in der Bronzezeit notwendig waren, wird in Theorie und vor allem in der Praxis anhand einer eigenen Gussform und selbst gestalteter Gussobjekte vermittelt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit selbst gestalteten Gussformen am offenen Feuer arbeiten und am Beispiel archäologischer Originale alle notwendigen handwerklichen Arbeitsschritte nachvollziehen: Wie stellt man eine zweiteilige Gussform her? Wie legt man einen Gusskanal an? Was muss nach dem Metallgut nachgearbeitet werden?
Mit dem eigenen Know-how aus dem ersten Tag und einem aus Zinn gegossenem Objekt geht es in den nächsten Tag. Bronze ist das Hightech-Produkt der Vorgeschichte – eine hoch anspruchsvolle Legierung aus Kupfer und Zinn, die bei 1250 Grad Celsius geschmolzen und in komplexe Formen gegossen wird. Die neuen fast unbegrenzten Möglichkeiten der Metalle revolutionierten die Welt vor über 4000 Jahren und die Gesellschaften der damaligen Zeit.
Im zweiten Teil des Workshops erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die theoretischen, aber vor allem die praktischen Grundlagen, angefangen vom passenden Legieren über den korrekten Formenbau im Sandgussverfahren bis hin zum optimalen Bestücken und Beheizen des Schmelzofens mit Holzkohle und Schmelztiegel. Als Endprodukt wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein kleines Bronzeobjekt hervorbringen, welches durch Sägen, Feilen, Schleifen und Polieren entsprechend nachbearbeitet werden kann.
Der Workshop findet am Samstag, 13. Juni, von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag, 14. Juni, von 10 bis 16 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 170 Euro pro Person, Materialkosten sind in diesem Betrag inklusive. Der Kurs ist für Altersgruppen ab 12 geeignet, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Pausen können individuell und in Rücksprache mit der Kursleitung gemacht werden. Es wird darum gebeten, eigene Verpflegung mitzubringen.
Für diesen Workshop ist eine Anmeldung per E-Mail an fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de
erforderlich.
Es wird regengeschützt auf dem Außengelände am offenen Feuer und mit flüssigem Metall gearbeitet. Festes Schuhwerk und lange Hosen sind daher unbedingt erforderlich. Es ist zum Schutz vor Verbrennungen darauf zu achten, nur Kleidung aus Naturfaser und keine Kunstfasern wie beispielsweise Fleece zu tragen.
Kontakt für die Medien Holger Kieburg, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Archäologisches Museum Frankfurt, E-Mail holger.kieburg@stadt-frankfurt.de
Der Guss von Metall ist ein sehr altes Handwerk, das im Rhein-Main-Gebiet bis in die Jungsteinzeit (circa 4300 v. Chr.) zurückreicht. Seit der Bronzezeit vor über 4000 Jahren wurden Waffen, Schmuck oder Werkzeuge aus Bronze in Formen aus Ton, Sand oder Stein hergestellt.
Wie bereits seit der späten Jungsteinzeit beziehungsweise Kupfersteinzeit ein Metallguss durchgeführt werden konnte und welche Entwicklungsschritte bis zum Guss von legiertem Kupfer in der Bronzezeit notwendig waren, wird in Theorie und vor allem in der Praxis anhand einer eigenen Gussform und selbst gestalteter Gussobjekte vermittelt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit selbst gestalteten Gussformen am offenen Feuer arbeiten und am Beispiel archäologischer Originale alle notwendigen handwerklichen Arbeitsschritte nachvollziehen: Wie stellt man eine zweiteilige Gussform her? Wie legt man einen Gusskanal an? Was muss nach dem Metallgut nachgearbeitet werden?
Mit dem eigenen Know-how aus dem ersten Tag und einem aus Zinn gegossenem Objekt geht es in den nächsten Tag. Bronze ist das Hightech-Produkt der Vorgeschichte – eine hoch anspruchsvolle Legierung aus Kupfer und Zinn, die bei 1250 Grad Celsius geschmolzen und in komplexe Formen gegossen wird. Die neuen fast unbegrenzten Möglichkeiten der Metalle revolutionierten die Welt vor über 4000 Jahren und die Gesellschaften der damaligen Zeit.
Im zweiten Teil des Workshops erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die theoretischen, aber vor allem die praktischen Grundlagen, angefangen vom passenden Legieren über den korrekten Formenbau im Sandgussverfahren bis hin zum optimalen Bestücken und Beheizen des Schmelzofens mit Holzkohle und Schmelztiegel. Als Endprodukt wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein kleines Bronzeobjekt hervorbringen, welches durch Sägen, Feilen, Schleifen und Polieren entsprechend nachbearbeitet werden kann.
Der Workshop findet am Samstag, 13. Juni, von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag, 14. Juni, von 10 bis 16 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 170 Euro pro Person, Materialkosten sind in diesem Betrag inklusive. Der Kurs ist für Altersgruppen ab 12 geeignet, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Pausen können individuell und in Rücksprache mit der Kursleitung gemacht werden. Es wird darum gebeten, eigene Verpflegung mitzubringen.
Für diesen Workshop ist eine Anmeldung per E-Mail an fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de
Es wird regengeschützt auf dem Außengelände am offenen Feuer und mit flüssigem Metall gearbeitet. Festes Schuhwerk und lange Hosen sind daher unbedingt erforderlich. Es ist zum Schutz vor Verbrennungen darauf zu achten, nur Kleidung aus Naturfaser und keine Kunstfasern wie beispielsweise Fleece zu tragen.
Kontakt für die Medien Holger Kieburg, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Archäologisches Museum Frankfurt, E-Mail holger.kieburg@stadt-frankfurt.de