World Design Capital 2026

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Darmstadt

Literaturhaus / Quelle: Nikolaus Heiss Das Literaturhaus Darmstadt präsentiert vom 24. April bis 11. Dezember 2026 die Ausstellung „uncertain ground“ des Künstlers Dennis Haustein. Die Ausstellung erstreckt sich über alle fünf Etagen des Hauses und ist Teil des Programms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 unter dem Leitmotiv „Design for Democracy. Atmospheres for a better life.“Die feierliche Eröffnung findet am Freitag, 24. April 2026, um 18 Uhr im Literaturhaus Darmstadt, Kasinostraße 3, statt. Nach einer Begrüßung durch Britt Baumann, Leiterin des städtischen Kulturamts, führt Dr. Maria Sitte in die Ausstellung ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem Rundgang mit dem Künstler. Der Eintritt ist frei.In „uncertain ground“ greift Haustein das Konzept der Kontamination auf, wie es die Anthropologin Anna Lowenhaupt Tsing in ihrem Werk „The Mushroom at the End of the World“  beschreibt. Kontamination wird dabei als universelles Prinzip verstanden – als wechselseitige Durchdringung und Verflechtung von Lebensformen, geprägt von Geschichten der Zerstörung, des Konflikts, der Koexistenz und zufälliger Begegnungen.Mit dieser Ausstellung beteiligen sich das Literaturhaus Darmstadt und das Kunst Archiv Darmstadt e.V. an der World Design Capital 2026 und setzen ein künstlerisches Zeichen für die Auseinandersetzung mit ökologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen.Die Öffnungszeiten sind Dienstag 10 bis 13 Uhr, Donnerstag 10 bis 18 Uhr, Freitag 10 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung.Hintergrund:Dennis Haustein (*1991) setzt sich in seinen fotografischen Arbeiten intensiv mit der Geschichte des menschlichen Umgangs mit Natur auseinander. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Natur in wissenschaftlichen Kontexten repräsentiert wird und inwiefern diese Darstellungen ideologische Diskurse widerspiegeln. Darüber hinaus untersucht Haustein die Rolle von Natur im urbanen Raum. Seine forensisch anmutenden Arbeiten beleuchten die sozialen Dimensionen des Naturbegriffs und führen diese über künstlerische Abstraktion auf grundlegende demokratische Prinzipien zurück.