Würdigung für naturnahe Pflege und Gestaltung: Verein Kommbio vergibt goldene Plakette erneut an Frankfurt
ffm. Die Stadt Frankfurt pflegt und gestaltet ihre Grünflächen seit
Jahren konsequent naturnah. Für ihr Engagement ist die Mainmetropole
von dem Verein „Kommunen für biologische Vielfalt“ (Kommbio)
ausgezeichnet worden. Frankfurt ist für die Jahre 2026 bis 2029 mit dem
Label „StadtGrün naturnah“ in Gold prämiert. Zum dritten Mal in
Folge hat die Stadt somit seit der ersten Zertifizierung im Jahr 2018
die höchstmögliche Labelstufe erreicht. Gewürdigt werden damit das
ökologische Grünflächenmanagement und das vorbildliche Engagement der
Kommune. Die Zertifikatsübergabe erfolgte beim diesjährigen
Vernetzungstreffen von Kommbio in Frankfurt.
„Ich freue mich sehr, dass Frankfurt erneut mit dem Label ‚StadtGrün naturnah‘ ausgezeichnet wird. Die Auszeichnung würdigt, was in unserer Stadt für biologische Vielfalt geleistet wird – in Parks und Grünanlagen, bei Bäumen und Böden und in der täglichen Pflege. Für uns ist diese Auszeichnung Anerkennung und Ansporn zugleich. Denn gerade in einer dicht bebauten Großstadt müssen wir Wege finden, biologische Vielfalt zu schützen und zu stärken – auch dort, wo Flächen knapp sind und unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen“, sagte Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Migration und Diversität.
Bei der Bewertung von Frankfurt hat den Verantwortlichen von Kommbio ein gemeinsames Ausbildungsprojekt von Grünflächenamt und Palmengarten besonders gut gefallen. Die Auszubildenden haben heimische Stauden, die besonders wichtig für heimische Wildbienenarten sind, in die bekannten Staudenmischungen integriert. So wurden die Staudenmischungen aufgewertet und nochmals an die regionalen Erfordernisse angepasst. Weiter werden der Ausbau und die Etablierung der Blühwiesen gelobt. Zugleich wird auf den Flächen so wenig wie möglich gemäht. Positiv genannt wird die Zusammenarbeit mit Landwirtinnen und Landwirten ebenso wie die Tatsache, dass Flächen von Schafen beweidet werden – für eine Großstadt wie Frankfurt keine Selbstverständlichkeit. Zu sehen sind die Tiere immer wieder im Rennbahnpark.
„Mit Stolz nehmen wir die Auszeichnung entgegen, denn das Label ist eine Wertschätzung für den großen Einsatz unserer Mitarbeiter:innen und die Kontinuität, mit der wir Flächen in Parks, Grünanlagen und Straßenbegleitgrün extensiv bewirtschaften und die biologische Vielfalt systematisch gefördert haben“, sagte Heike Appel, Leiterin des Grünflächenamts.
Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ wurde 2012 gegründet, Frankfurt gehört zu den Gründungsmitgliedern. Bereits zum vierten Mal ist Frankfurt Gastgeberin des Vernetzungstreffens mit Label-Übergabe. Die Stadt hat das Label als eine von fünf Pilotkommunen mitentwickelt, zusammen mit Hannover, Kirchhain, Neu-Anspach und Wernigerode.
In diesem Jahr wurden neun Kommunen bundesweit neu ausgezeichnet, sechs Kommunen – darunter Frankfurt – wurden erneut gewürdigt. Aktuell sind 90 Kommunen zertifiziert, 45 davon rezertifiziert. Im Bündnis Kommbio haben sich 443 Städte, Gemeinden und Landkreise zusammengeschlossen, um die Natur in ihren Siedlungsgebieten zu schützen.
„Ich freue mich sehr, dass Frankfurt erneut mit dem Label ‚StadtGrün naturnah‘ ausgezeichnet wird. Die Auszeichnung würdigt, was in unserer Stadt für biologische Vielfalt geleistet wird – in Parks und Grünanlagen, bei Bäumen und Böden und in der täglichen Pflege. Für uns ist diese Auszeichnung Anerkennung und Ansporn zugleich. Denn gerade in einer dicht bebauten Großstadt müssen wir Wege finden, biologische Vielfalt zu schützen und zu stärken – auch dort, wo Flächen knapp sind und unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen“, sagte Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Migration und Diversität.
Bei der Bewertung von Frankfurt hat den Verantwortlichen von Kommbio ein gemeinsames Ausbildungsprojekt von Grünflächenamt und Palmengarten besonders gut gefallen. Die Auszubildenden haben heimische Stauden, die besonders wichtig für heimische Wildbienenarten sind, in die bekannten Staudenmischungen integriert. So wurden die Staudenmischungen aufgewertet und nochmals an die regionalen Erfordernisse angepasst. Weiter werden der Ausbau und die Etablierung der Blühwiesen gelobt. Zugleich wird auf den Flächen so wenig wie möglich gemäht. Positiv genannt wird die Zusammenarbeit mit Landwirtinnen und Landwirten ebenso wie die Tatsache, dass Flächen von Schafen beweidet werden – für eine Großstadt wie Frankfurt keine Selbstverständlichkeit. Zu sehen sind die Tiere immer wieder im Rennbahnpark.
„Mit Stolz nehmen wir die Auszeichnung entgegen, denn das Label ist eine Wertschätzung für den großen Einsatz unserer Mitarbeiter:innen und die Kontinuität, mit der wir Flächen in Parks, Grünanlagen und Straßenbegleitgrün extensiv bewirtschaften und die biologische Vielfalt systematisch gefördert haben“, sagte Heike Appel, Leiterin des Grünflächenamts.
Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ wurde 2012 gegründet, Frankfurt gehört zu den Gründungsmitgliedern. Bereits zum vierten Mal ist Frankfurt Gastgeberin des Vernetzungstreffens mit Label-Übergabe. Die Stadt hat das Label als eine von fünf Pilotkommunen mitentwickelt, zusammen mit Hannover, Kirchhain, Neu-Anspach und Wernigerode.
In diesem Jahr wurden neun Kommunen bundesweit neu ausgezeichnet, sechs Kommunen – darunter Frankfurt – wurden erneut gewürdigt. Aktuell sind 90 Kommunen zertifiziert, 45 davon rezertifiziert. Im Bündnis Kommbio haben sich 443 Städte, Gemeinden und Landkreise zusammengeschlossen, um die Natur in ihren Siedlungsgebieten zu schützen.