Zeit für Vielfalt 2026 vom 10. bis 26. April in Aschaffenburg

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Aschaffenburg

Die Stadt Aschaffenburg nimmt sich von 10. bis 26.  April wieder „Zeit für Vielfalt“ und macht all die Einzigartigkeiten der Aschaffenburgerinnen und Aschaffenburgern sichtbar, die unsere Gesellschaft bereichern. Das Programm besteht aus 23 Veranstaltungen und beinhaltet unter anderem Koch-Events, Filme, Lesungen sowie Begegnungsangebote. Die Themen richten sich an die gesamte Stadtgesellschaft: Mit dabei sind in diesem Jahr zum Beispiel eine Ausstellung zu psychischer Gesundheit, ein Kreativ-Workshop zu türkischem Holzdruck, ein Benefizkonzert mit einem Mix aus Samba, Pop und Jazz sowie viele weitere Veranstaltungen! Ausgewählte Veranstaltungen: Am 10. April: findet in der Agathakirche ein buntes „Singen für Vielfalt“, angeleitet von dem Musiker Tom Jet, statt. Dabei ist es vollkommen egal, ob die Töne getroffen werde, denn Notenblätter gibt es an diesem Abend nicht. Gesungen werden bekannte Hits und Evergreens, und für alle, die nicht textsicher sind, hilft die große Leinwand, auf der alle Texte mitlaufen. Der Eintritt ist frei, Tickets sind nicht erforderlich. Am 16. April kommt Luis Adam mit seinem Comedy-Programm „Kaddoffelsippsche“ ins HofgartenKabarett. Der gebürtige Hesse mit Gehbehinderung lebt zwar in Bayern, aber dann eben doch so nah an der Grenze, dass er babbelt, wie ihm „die bambelisch Schnuud gewachse is“. Er liefert ein Feuerwerk aus humorvollen Gedichten, Musikparodien sowie eigenen Songs. Tickets kosten 20 Euro pro Person und können an den gängigen Vorverkaufsstellen des Hofgarten Kabaretts erworben werden. Der Künstler spendet seine komplette Gage zugunsten eines Therapie-Spielgeräts in seiner Heimatgemeinde Kahl am Main. Am 20. April ist im Casino Filmtheater der Film „Die Möllner Briefe“ zu sehen. Der Film folgt Ibrahim, der den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 überlebte, damals aber seine Schwester, Cousine und Großmutter verlor. Über 30 Jahre später erfährt er von Hunderten Briefen mit Solidaritätsbekundungen, die damals bei der Stadt Mölln ankamen, aber nie an die betroffenen Familien weitergegeben wurden. Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Der Eintritt ist frei, Tickets können vor Ort im Casino Filmtheater abgeholt werden. Hintergrund: Die Veranstaltungsreihe „Zeit für Vielfalt“ will die Vielfalt und Diversität Aschaffenburgs abbilden, feiern und fördern. Inhaltlich widmet sich die Veranstaltungsreihe den Themen „Migration und Integration“, „Inklusion“ und „soziale Ungerechtigkeit“. Zeit für Vielfalt lebt von all den Veranstaltungen, die von den verschiedensten Vereinen, Einrichtungen, Organisationen und Institutionen geplant, organisiert und durchgeführt werden. Der Rahmen der Veranstaltungsreihe wird vom Arbeitskreis „Zeit für Vielfalt“ organisiert, der aktuell aus vier Mitgliedern besteht: dem Diakonischen Werk Untermain e.V., dem Jugendmigrationsdienst Aschaffenburg, dem Stadtjugendring Aschaffenburg und der Stadt Aschaffenburg. Alle Veranstaltungen sowie die Links zu Ticketbestellungen findet man unter www.zeitfuervielfalt.de oder auf social media unter https://www.facebook.com/zeitfuervielfalt/ und https://www.instagram.com/zeitfuervielfalt_inab/ .