Zukunft des Luftfahrtstandorts Deutschland im Fokus beim Luftverkehrsgipfel 

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Branchenexpertinnen und -experten versammeln sich am 3. Februar in Frankfurt

ffm. Die Zukunft des Luftstandorts Deutschland steht im Fokus eines Luftverkehrsgipfels am Dienstag, 3. Februar in Frankfurt. An diesem Tag kommen im House of Logistics and Mobility (HOLM) am Flughafen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Mit dabei sind unter anderem Vertreter der Flughäfen Zürich, Wien, Rom, Athen und Prag sowie des internationalen Branchenverbands IATA. Ziel der Veranstaltung ist ein offener und kritischer Austausch über die Zukunft des deutschen Luftverkehrs im internationalen Kontext.

In verschiedenen Panels und Diskussionsrunden werden zentrale Themen der Luftfahrtbranche behandelt – von der Zukunft des Arbeitsmarktes über die Sicherung internationaler Flugverbindungen bis hin zur Frage, wie ökologische Transformation und ökonomische Wettbewerbsfähigkeit miteinander in Einklang gebracht werden können. Weitere Schwerpunkte bilden politische und regulatorische Rahmenbedingungen, Investitionen in nachhaltige Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF), die Digitalisierung von Flughäfen sowie neue Modelle der internationalen Zusammenarbeit. Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zählen unter anderem Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Manfred Pentz, Hessischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung, sowie Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing der Stadt Frankfurt.

Ein besonderer Programmpunkt zum Thema nachhaltige Kraftstoffe ist eine Exkursion am Folgetag zum Unternehmen Caphenia im Industriepark Höchst. Dort soll in Kürze auf Basis von Biogas hergestelltes E-Fuel für die Luftfahrt produziert werden.

Wirtschaftsdezernentin Wüst betont: „Deutschland braucht jetzt eine offene Debatte darüber, wie wir Arbeitsplätze sichern, unsere Flughäfen im internationalen Wettbewerb positionieren und die Transformation der Branche ökonomisch als auch ökologisch gestalten. Ohne entschlossenes Handeln riskieren wir, den Anschluss an Europa zu verlieren – mit gravierenden Folgen für Konnektivität, Tourismus und Wertschöpfung. Die Luftfahrt ist auch wirtschaftlich, infrastrukturell und arbeitsmarktpolitisch ein zentraler Standortfaktor für die gesamte Rhein-Main-Region. Wenn wir jetzt nicht handeln, verlieren wir an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Messe, Finanzplatz, Internationalität: Frankfurt ist so erfolgreich, weil wir vom Flughafen profitieren. Zahlreiche Unternehmen kommen nach Frankfurt oder bleiben hier, weil Waren schnell und planbar international umgeschlagen werden. Gleichzeitig entsteht am Standort Innovation und zukunftsfähige Technologien. Der Luftverkehrsgipfel bietet genau den Raum, den wir brauchen, um gemeinsam mit Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eine Zukunftsstrategie für die Luftfahrt in Deutschland zu entwickeln.“

Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, ergänzt: „Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich: Deutschland steht mit dem europäischen Luftverkehr in einem hoch wettbewerblichen Marktumfeld. Metropolen wie Madrid, Rom oder Amsterdam haben das Vor-Corona-Niveau bereits überholt, während in Deutschland die Passagierzahlen dieses Niveau noch nicht wieder erreicht haben. Das betrifft nicht nur Airlines und Flughäfen, sondern auch die gesamte regionale Wirtschaft. Mit dem Luftverkehrsgipfel wollen wir Impulse setzen – für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen in Innovationen und eine klare politische Agenda zur Stärkung des Luftfahrtstandorts Frankfurt am Main.“

Die Wirtschaftsförderung Frankfurt unterstützt den Luftfahrtgipfel im Rahmen ihres Auftrags als Tochtergesellschaft der Stadt Frankfurt am Main und als Mittlerin zwischen Wirtschaft und Politik.

Weitere Informationen, die Programmübersicht und Akkreditierungsmöglichkeiten finden sich unter Luftverkehrsgipfel 2026 .

Kontakt für die Medien Regina Seibel, Projektmanagerin Unternehmenskommunikation, Wirtschaftsförderung Frankfurt, Telefon 069/212-36226 , E-Mail sei@frankfurt-business.net