Zwischen Tür und Bildung: Stadtteil-Labore ziehen Bilanz
ffm. Bildungsangebote gibt es viele. Aber was steht Menschen auf dem Weg
dorthin im Weg? Genau diesen Hürden sind die Stadtteil-Labore im
Programm „Bildungskommune Frankfurt“ ein Jahr lang in Ginnheim,
Kalbach-Riedberg, Höchst und im Ostend nachgegangen – gemeinsam mit
den Menschen vor Ort.
Bei der Veranstaltung „Zwischen Tür und Bildung“ wurden jetzt die Ergebnisse der Stadtteil-Labore vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Begrüßung übernahm Stadträtin Renate Sterzel. Eine Mini-Messe, viele Gespräche und unterschiedliche Perspektiven machten sichtbar, was in den Stadtteilen bereits vorhanden ist – und wo Zugänge noch verbessert werden können.
„In den Stadtteil-Laboren wurde deutlich: Gute Angebote allein reichen nicht. Entscheidend ist, ob Menschen sie kennen, erreichen und tatsächlich nutzen können. Daher war es wichtig, die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Stadtteilen in einer zentralen Veranstaltung noch einmal zusammenzuführen und zu diskutieren. Noch wichtiger ist, dass wir mit den Ergebnissen nun weiterarbeiten, um Zugänge zu Bildung weiter zu verbessern“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Im Impulsgespräch sprachen Monika Ripperger, Leiterin der Stabsstelle Pädagogische Grundsatzplanung im Stadtschulamt und verantwortlich für das Programm Bildungskommune, und Frank-Olaf Radtke, Professor im Ruhestand am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt, darüber, dass Bildung breiter gedacht werden muss. Denn Bildungszugänge hängen auch mit Stadtplanung, Mobilität und den Lebensbedingungen in den Stadtteilen zusammen. Es braucht eine sozialräumliche und dateninformierte Gestaltung der Bildungslandschaft, multiprofessionelle Zusammenarbeit und vor allem: aufsuchendes Arbeiten.
Dabei ging es auch um die Rolle von Institutionen. Strukturen, Verfahren und die Logik von Organisationen können dazu führen, dass bestimmte Menschen schlechter erreicht werden. Umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen – auf die eigenen Daten, Entscheidungen und deren Auswirkungen.
Auf dem Podium wurde es konkret: Hier diskutierten Uta Clifton, Leiterin des Stadtschulamtes, Arijana Neumann, Leiterin des Fachbereichs Arbeit und Beruf in der Volkshochschule Frankfurt, Dominiek Lootens vom Centre for Dialogue am Campus Riedberg, Fabian Hackethal von der städtischen Stabsstelle Smart City, Stadtschulsprecher Robert Buruiana und Prof. Frank Dievernich von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Es ging dabei um Sprache und Information, um Wege und Räume, um Dritte Orte und um Menschen, die andere auf ihrem Bildungsweg begleiten. Besonders wichtig: Jugendliche wollen beteiligt und ernst genommen werden – auf Augenhöhe und dort, wo sie tatsächlich sind.
Dabei wurde auch deutlich, wie viele gute Ansätze es bereits gibt: vom TUMO Lernzentrum über „display – Raum für digitale Praxis“ bis zu den Stadtteil-Botschafterinnen und Botschaftern der Polytechnischen Gesellschaft und dem Center for Dialogue.
Eine zentrale Erkenntnis des Nachmittags: Daten und die Erfahrungen der Menschen vor Ort ergänzen sich. Der Abgleich beider Perspektiven schafft ein vollständigeres Bild, macht neue Zusammenhänge sichtbar und erweitert den Blick auf Bildungszugänge.
Die Stadtteil-Labore sind deshalb kein Abschluss, sondern ein Ausgangspunkt: Die Erkenntnisse aus den Stadtteilen fließen in die weitere Bildungsplanung der Stadt Frankfurt ein.
Weiter Informationen finden sich unter bildungskommune-frankfurt.de.
Fotos Impulsgespräch mit Monika Ripperger, Leiterin der Stabsstelle Pädagogische Grundsatzplanung im Stadtschulamt und verantwortlich für das Programm Bildungskommune, und Frank-Olaf Radtke, Professor im Ruhestand am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Sie waren bei der Veranstaltung „Zwischen Tür und Bildung“ (v.l.): Monika Ripperger, Leiterin der Stabsstelle Pädagogische Grundsatzplanung im Stadtschulamt und verantwortlich für das Programm Bildungskommune, Stadträtin Renate Sterzel und Uta Clifton, Leiterin des Stadtschulamtes, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Die Veranstaltung „Zwischen Tür und Bildung“ war eine Vorstellung der Ergebnisse aus den Stadtteil-Laboren im Programm Bildungskommune Frankfurt, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Kontakt für die Medien Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334, E-Mail
christina.curin@stadt-frankfurt.de
Bei der Veranstaltung „Zwischen Tür und Bildung“ wurden jetzt die Ergebnisse der Stadtteil-Labore vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Begrüßung übernahm Stadträtin Renate Sterzel. Eine Mini-Messe, viele Gespräche und unterschiedliche Perspektiven machten sichtbar, was in den Stadtteilen bereits vorhanden ist – und wo Zugänge noch verbessert werden können.
„In den Stadtteil-Laboren wurde deutlich: Gute Angebote allein reichen nicht. Entscheidend ist, ob Menschen sie kennen, erreichen und tatsächlich nutzen können. Daher war es wichtig, die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Stadtteilen in einer zentralen Veranstaltung noch einmal zusammenzuführen und zu diskutieren. Noch wichtiger ist, dass wir mit den Ergebnissen nun weiterarbeiten, um Zugänge zu Bildung weiter zu verbessern“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Im Impulsgespräch sprachen Monika Ripperger, Leiterin der Stabsstelle Pädagogische Grundsatzplanung im Stadtschulamt und verantwortlich für das Programm Bildungskommune, und Frank-Olaf Radtke, Professor im Ruhestand am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt, darüber, dass Bildung breiter gedacht werden muss. Denn Bildungszugänge hängen auch mit Stadtplanung, Mobilität und den Lebensbedingungen in den Stadtteilen zusammen. Es braucht eine sozialräumliche und dateninformierte Gestaltung der Bildungslandschaft, multiprofessionelle Zusammenarbeit und vor allem: aufsuchendes Arbeiten.
Dabei ging es auch um die Rolle von Institutionen. Strukturen, Verfahren und die Logik von Organisationen können dazu führen, dass bestimmte Menschen schlechter erreicht werden. Umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen – auf die eigenen Daten, Entscheidungen und deren Auswirkungen.
Auf dem Podium wurde es konkret: Hier diskutierten Uta Clifton, Leiterin des Stadtschulamtes, Arijana Neumann, Leiterin des Fachbereichs Arbeit und Beruf in der Volkshochschule Frankfurt, Dominiek Lootens vom Centre for Dialogue am Campus Riedberg, Fabian Hackethal von der städtischen Stabsstelle Smart City, Stadtschulsprecher Robert Buruiana und Prof. Frank Dievernich von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Es ging dabei um Sprache und Information, um Wege und Räume, um Dritte Orte und um Menschen, die andere auf ihrem Bildungsweg begleiten. Besonders wichtig: Jugendliche wollen beteiligt und ernst genommen werden – auf Augenhöhe und dort, wo sie tatsächlich sind.
Dabei wurde auch deutlich, wie viele gute Ansätze es bereits gibt: vom TUMO Lernzentrum über „display – Raum für digitale Praxis“ bis zu den Stadtteil-Botschafterinnen und Botschaftern der Polytechnischen Gesellschaft und dem Center for Dialogue.
Eine zentrale Erkenntnis des Nachmittags: Daten und die Erfahrungen der Menschen vor Ort ergänzen sich. Der Abgleich beider Perspektiven schafft ein vollständigeres Bild, macht neue Zusammenhänge sichtbar und erweitert den Blick auf Bildungszugänge.
Die Stadtteil-Labore sind deshalb kein Abschluss, sondern ein Ausgangspunkt: Die Erkenntnisse aus den Stadtteilen fließen in die weitere Bildungsplanung der Stadt Frankfurt ein.
Weiter Informationen finden sich unter bildungskommune-frankfurt.de
Fotos Impulsgespräch mit Monika Ripperger, Leiterin der Stabsstelle Pädagogische Grundsatzplanung im Stadtschulamt und verantwortlich für das Programm Bildungskommune, und Frank-Olaf Radtke, Professor im Ruhestand am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Sie waren bei der Veranstaltung „Zwischen Tür und Bildung“ (v.l.): Monika Ripperger, Leiterin der Stabsstelle Pädagogische Grundsatzplanung im Stadtschulamt und verantwortlich für das Programm Bildungskommune, Stadträtin Renate Sterzel und Uta Clifton, Leiterin des Stadtschulamtes, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Die Veranstaltung „Zwischen Tür und Bildung“ war eine Vorstellung der Ergebnisse aus den Stadtteil-Laboren im Programm Bildungskommune Frankfurt, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Kontakt für die Medien Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334